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Biotest AG - Produktionsanlage
für Blutplasma-
produkte

Referenzen Übersicht
Biotest zählt in Teilbereichen des Pharmageschäfts - etwa bei polyspezifischen Immunglobulinen und plasmabasierten Faktorpräparaten - zu den führenden Anbietern und entwickelt, produziert und vertreibt mit rund 1.900 Mitarbeitern weltweit Medikamente zur Behandlung von Blut- und Immunerkrankungen.
Beauftragt wurde die Gesamtplanung einer Produktionsanlage für Blutplasmaprodukte am Standort Dreieich, südlich von Frankfurt/Main, vom Kernprozess bis zu den Gartenanlagen, dem Blockheizkraftwerk bis zu den Laborgeräten, vom Medientunnel bis zum Wärterhäuschen. Vermessung, Brandschutz, SiGeKo, Akustik, Objektplanung, Tragwerksplanung, Reinräume, Lüftungsanlagen, Medien, Tanklager, Vertankungsanlagen und Produktionsprozesse mit Qualifizierungsunterstützung für mehrere Wirkstoffe, die aus Blutplasma gewonnen werden, sind Leistungsumfang; vom Basic Engineering bis zur Objektüberwachung werden alle Projektphasen abgedeckt. Der Gesamtinvest des Kunden beträgt rund 250 Mio EUR.


Die Größe des Projekts
Das Projekt umfasst Gebäude mit ca. 30.000 m² Gesamtfläche, ca. 200.000 m³ umbautem Raum, ca. 1000 verfahrenstechnische Apparaten und Package-Units sowie Lüftungsanlagen für eine Luftmenge von ca. 650.000 m³/h. Dahinter verbergen sich eine Vielzahl von Plänen und Spezifikationen, Besprechungen und Abstimmungen. Um Projekte dieser Größenordnungen abwickeln zu können, braucht es einerseits die entsprechende Manpower, auf der anderen Seite Organisation, Struktur und ein umfassendes Projektmanagement. Schon im Basic Engineering werden über 30 Ingenieure von VTU Engineering, mit Planungspartnern deutlich über 60, im Projekt arbeiten.


Die Projektorganisation
Das Projekt wird von VTU Engineering als Generalplaner abgewickelt – alles aus einer Hand. Dazu bedarf es einer engen Zusammenarbeit über VTU-Niederlassungen und die Grenzen der VTU Tochtergesellschaften hinweg. Dies gelingt nur durch eine projektorientierte (nicht profit-Center orientierte), auf Kooperation ausgerichtete Firmenorganisation. VTU Engineering deckt die Gewerke Generalplaner-Projektmanagement, Verfahrens- und Prozesstechnik sowie GMP Compliance ab. Die anderen Gewerke werden von bewährten Partnern übernommen, die im Angebots- und Vertragsprozess bereits eng eingebunden waren. Diese Art der dezentralen Projektabwicklung über mehrere eigene Standorte, kombiniert mit den Standorten der Partnerfirmen, hat VTU in den letzten zehn Jahren entwickelt, immer weiter angepasst und perfektioniert. Durch klare Informationswege, strukturierte und effiziente Besprechungsführung und den Einsatz von Kommunikationssoftware und Dokumentationsmanagement am Stand der Technik gelingt es, auch hochkomplexe Projekte wie dieses unter Kontrolle zu halten und schnell und effizient zum Erfolg zu führen.


Der Terminplan
Der eng gehaltene Terminplan als weitere Leitplanke des Projektes erfordert die kompromisslose Konzentration auf Prioritäten, kombiniert mit einer teilweisen Auftrennung und parallelen Bearbeitung verschiedener Projektphasen sowohl auf der Prozess- als auch auf der HOAI-Seite (Bau, TGA und Labor). Schnelligkeit musste VTU Engineering bereits zum Projektstart unter Beweis stellen, indem das Team drei Wochen nach Projektstart die volle Leistungsfähigkeit und volle Schlagkraft erreicht hatte.

 

Die fachliche Herausforderung
Das Projekt fordert eine sehr tiefe und sehr breite fachliche Kompetenz aller Beteiligten. Im Prozessbereich umfasst der Planungsumfang die folgenden Bereiche:

  • Plasmafraktionierung
  • Albuminanlage
  • Fibrinogenanlagen
  • IgG-/IgM-Anlage
  • Plasmalager
  • Reinstmedien, CIP
  • Energiezentrale für Medien, Energien (Dampf, Kühlwasser) und Infrastruktur
  • Tanklager


Hier konnte VTU Engineering durch die Bearbeitungsergebnisse eines Vorprojektes und die langjährige einschlägige Erfahrung überzeugen. Flankiert wird das prozesstechnische Know-how durch die langjährige GMP-Erfahrung, die zu einer entsprechend integrierten Planung führt. Alle diese beschriebenen Faktoren weisen eine starke gegenseitige Abhängigkeit und Beeinflussung auf. Im Vorfeld des Projektes und während des Projektstartes wurde daher ein großer Schwerpunkt auf die Definition der organisatorischen Rahmenbedingungen gelegt, wie z.B Informationswege und das Customizing der IT- und CAE-Struktur, unter anderem Comos.




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